Soziales Engagement bei Dürener Tafel

23.08.2019

"Auch in Deutschland werden täglich große Mengen Lebensmittel vernichtet, obwohl diese noch länger konsumiert werden können. Hier leistet die Dürener Tafel hervorragende Arbeit zum Wohle bedürftiger Menschen", stellte der Dürener Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (CDU) bei seinem Besuch der Dürener Tafel beeindruckt fest. Der Christdemokrat informierte sich bei der stellvertretenden Vorsitzenden, Gudrun Rößeler, und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Tafel über ihre Arbeit.

Die Dürener Tafel kümmert sich bereits seit 1997 um die Versorgung von bedürftigen Dürener Bürgern mit überschüssigen Lebensmitteln. Heute arbeiten in den Räumlichkeiten in Düren mehr als 100 Ehrenamtler, von denen einige bereits seit mehr als 15 Jahren dabei sind. Täglich  kommen zwischen 80 bis 100 Menschen in die Einrichtung und erhalten gegen einen kleinen Obolus Lebensmittel nach ihrer Wahl. Auf diese Weise werden wöchentlich fast 2000 Personen versorgt. Die Kunden, die gar nicht mobil sind, werden einmal wöchentlich durch einen Fahrdienst beliefert. Von Gemüse über Obst, Brot und Milchprodukten ist für jeden etwas dabei. Gespendet werden die Lebensmittel u.a. von Dürener Metzgereien, Bäckern, Lebensmittelmärkten und den Dürener Marktbeschickern.

"Zu unseren Kunden zählen auch viele Kitas in Düren. Hieraus haben sich schöne Projekte entwickelt", weiß Gudrun Rößeler dem Dürener Christdemokraten zu berichten. So gibt es einmal im Jahr eine Weckmann-Aktion, bei der die Kinder mit Riesenweckmännern, Nutella und Marmelade verwöhnt werden. Auch organisiert die Dürener Tafel alle zwei Jahre eine Bauernhof-Aktion. Hier können die Kleinen einen Tag auf dem Bauernhof erleben, mit Fütterung der Tiere und Toben auf Strohballen. "Beides wird aus unserem Kinderfonds finanziert, in den Spenden an die Dürener Tafel fließen", erläuterte Gudrun Rößeler.

"Ich bin beeindruckt von der tollen Arbeit der Ehrenamtler, die hier geleistet wird", erklärte Thomas Rachel MdB. Es sei bemerkenswert, wie viele der Mitarbeiter sich gerade nach Ende ihrer Erwerbstätigkeit hier noch durch eine soziale Aufgabe konkret einbringen, so Rachel.