Anpassungsgeld für Kohlebeschäftigte kommt

29.01.2020

Berlin/Kreis Düren. „Im Sinne der berechtigten Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Kraftwerken und den Braunkohletagebauen, hat das Bundeskabinett mit dem Kohleausstiegsgesetz ein umfangreiches Anpassungsgeld für die Beschäftigten beschlossen“, teilt der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung Thomas Rachel MdB mit.

„Das Anpassungsgeld ist zentraler Bestandteil eines sozialverträglichen Kohleausstiegs und wichtig für die Betroffenen und deren Familien“, so der Dürener Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (CDU). Künftig kann Beschäftigten in Braunkohlekraftwerken und –Tagebauen, die mindestens 58 Jahre alt sind und bis zum 31. Dezember 2038 ihren Arbeitsplatz verlieren, aus Mitteln des Bundeshaushalts, für längstens fünf Jahre Anpassungsgeld als Überbrückungshilfe bis zur Anspruchsberechtigung auf eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gewährt werden. „Das betrifft viele Braunkohlebeschäftigte im Kreis Düren“, so der Dürener Christdemokrat. Das Gesamtvolumen für das Anpassungsgeld betrage rund 4,8 Milliarden Euro, welches im Zeitraum 2020 bis 2048
gezahlt werde.

Das Kohleausstiegsgesetz schaffe nun endlich, so Rachel, mehr Planungssicherheit für die Beschäftigten, die Energieversorger und die betroffenen Kommunen im Kreis Düren.