Thomas Rachel MdB: Energieregion Düren bringt Energiewende voran

Bundesumweltminister a. D. Prof. Klaus Töpfer (l.) zusammen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (mitte) und seiner Ehefrau Lia (r.) auf dem CDU-Neujahrsempfang im vollbesetzten Schloss Burgau.
Datum: 13.01.2012
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU), sprach der frühere Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer auf dem Neujahrsempfang der CDU Düren auf Schloss Burgau in Düren-Niederau vor 350 Gästen über die Herausforderungen der Energiewende in Deutschland.
Prof. Töpfer, der als Vorsitzender der von der Bundesregierung eingesetzten Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ den Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland empfahl, zeigte sich davon überzeugt, dass ein gelungener Atomausstieg der deutschen Wirtschaft viele Jahre Wachstum und neue Arbeitsplätze garantieren könne. Die wichtigste Aufgabe für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sein es, „Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen“, sagte er im Hinblick auf den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien. Dass bei der Energieversorgung der Zukunft noch viele Fragen unbeantwortet sind, sei völlig normal, betonte Prof. Töpfer, der bis 2006 Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) war.
„Von den Weichenstellungen der Energiewende wird der Kreis Düren als eine der wichtigen Energieregionen Deutschlands erheblich betroffen sein – und gleichzeitig werden wir auch hier die Energiewende voranbringen.“ kündigte der Dürener CDU-Vorsitzende Thomas Rachel MdB im vollbesetzten Winkelsaal von Schloss Burgau an.
Da 2035 bzw. 2040 die fossilien Tagebaue Inden II und Hambach auslaufen, werde der Weg zu den regenerativen Energien gerade auch im Kreis Düren beschritten.
Neben zahlreichen Biogasanlagen im Nordkreis und Windkraftanlagen in der Bördelandschaft sei auf Initiative von Landrat Wolfgang Spelthahn mit dem Solarpark Inden das größte Solarfeld in NRW entstanden. Allein der Solarpark werde dreieinviertel Millionen Kilowattstunden saubere Energie erzeugen. Mit dem ersten solarthermische Turmkraftwerk Deutschlands in Jülich sowie dem Institut für Energieforschung am FZJ, wo Forscher in an der Photovoltaik arbeiten, werde ein wesentlicher Beitrag zur Erforschung effizienter Energieerzeugung geleistet, erläuterte Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel.
„Im Kreis Düren ist Spitzentechnologie zu Hause, die bei der Energiewende eine ganz entscheidende Rolle spielen wird“, betonte Rachel, der auch Forschungsstaatssekretär der Bundesregierung ist.




