„Im Flüchtlingserstaufnahmelager Düren Gürzenich sind große Herausforderungen zu bewältigen”


Datum: 16.12.2015

„Wir stehen vor außergewöhnlichen Aufgaben bei der Unterbringung und Registrierung von Flüchtlingen, die bei uns in Deutschland Zuflucht suchen. Diese Herausforderung wird hier im Flüchtlingserstaufnahmelager Gürzenich mit Tatkraft und großem Engagement angegangen“, stellte der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel, bei seinem Besuch auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepot in Düren Gürzenich fest. Der Christdemokrat informierte sich über das kürzlich eingerichtete Erstaufnahmelager.

Derzeit organisiert der Malteser Hilfsdienst die Aufnahme, Unterbringung und Betreuung der ankommenden Flüchtlinge. Nach einer ersten Begrüßung, Vorstellung und Verpflegung werden diese registriert, gesundheitlich untersucht und geimpft. Die Unterbringung der meist aus Syrien und dem Iran kommenden Flüchtlinge erfolgt anschließend in die dafür hergerichteten, ehemals von der Bundeswehr genutzten Gebäude. Zurzeit werden auf dem Gelände auch Räumlichkeiten für die Durchführung von Deutschkursen  hergerichtet. „Die Flüchtlinge erhalten so nach ihrer Ankunft das Angebot, deutsche Sprachkenntnisse zu erlernen, freute sich Thomas Rachel, denn Sprache bedeute ein wichtiger Schritt zur Integration.

Die bundeseigene Liegenschaft Gürzenich-Wald wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verwaltet. Sie übernimmt aller Voraussicht nach die Kosten für die Ersterschließung und die Erstherrichtung. Hierüber wird eine gesonderte Vereinbarung zwischen der Bezirksregierung Köln und der BImA getroffen.

Im Rahmen seines Besuches sprach Thomas Rachel MdB mit ehrenamtlich tätige Bürgerinnen aus dem Dürener Stadtteil Gürzenich, die über ihre Arbeit und Eindrücke von der Einrichtung berichteten.