„Plastikpiraten” des Wirteltorgymnasiums erforschen die Rur

Datum: 11.11.2016

„Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Müll in die Meere, ein Großteil davon wird über Flüsse dorthin transportiert. Junge Menschen werden durch die Aktion an der Rur für die Plastikproblematik in den Weltmeeren sensibilisiert und können dadurch einen persönlichen Beitrag zur Verringerung des Plastikmülls leisten“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel (CDU), bei seinem Treffen mit  Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a des Wirteltorgymnasiums an der Rur in Düren. Die Jugendlichen nahmen an der bundesweiten  Aktion „Plastikpiraten“ im Wissenschaftsjahr 2016*17 des Bundesforschungsministeriums teil und untersuchten die Plastikbelastung der Rur in Düren.

Als „Plastikpiraten“ haben die 7-Klässler bei der Aktion den Müll, den sie aus dem Fluss gefischt haben, durch ein Mikroskop analysiert. Kleinste Plastikteilchen wurden besonders unter die Lupe genommen und in Listen notiert. Die Daten werden anschließend von der Kieler Forschungswerkstatt wissenschaftlich ausgewertet. Auf diese Weise können die jungen Forscher sich direkt in den Forschungsprozess einbringen.  

„Ozeane sind Nahrungsquelle und Klimamaschine, die geschützt werden müssen. Denn  sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Die Aktion ‚Plastikpiraten‘ will Wissenslücken schließen und stärker für das Thema sensibilisieren“, erklärte Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel. 


Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel freute es, dass auch Schüler des Dürener Wirteltorgymnasiums beim Schutz von Flüssen und Ozeanen mitwirken.