Lärmschutzobergrenze der Landesregierung schädigt Brauchtum und Tradition


Datum: 23.02.2016

„Die von Umweltminister Johannes Remmel geplante Lärmschutzobergrenze von 65 Dezibel für Volksfeste schädigt Brauchtum und Traditionsveranstaltungen dauerhaft“, kritisiert der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU).

Traditionsveranstaltungen wie Karnevalsgesellschaften und Schützenfeste besäßen eine herausragende Bedeutung für das Miteinander der Menschen aller Kulturen in unserer Region. Die Regulierungswut des grünen Umweltministers in NRW bedroht unsere Volksfestkultur, betont CDU-Kreisvorsitzender Thomas Rachel MdB. 65 Dezibel entsprechen dem Lärm eines lauten Gesprächs oder einer Schreibmaschine. Diese Maßnahme ist absolut unverhältnismäßig.

Durch das Vorhaben der rot-grünen Landesregierung NRW würden zudem Vereine durch die Verpflichtung, teure Schallgutachten einzuholen, finanziell in einem unverhältnismäßigen Ausmaß belastet. „Schützen- und Karnevalsumzüge dürfen nicht zu Schweigemärschen und durch wahllos festgelegte Lärmobergrenzen bedroht werden“, ist der Christdemokrat sauer.