Einblick in Wissenschaft und Karriere

Datum: 19.20.2016

Fünftes JARA-FORUM stellte die Karriere junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Fokus

Am 18. Oktober fand zum fünften Mal das JARA-FORUM Zukunftsperspektiven statt. Die Veranstaltung stellte unter dem Motto „Karrierewege made by JARA – Chancen in Hirnforschung und Information“ die wissenschaftliche Karriere und die Forschung in den Sektionen JARA-BRAIN und JARA-FIT in den Mittelpunkt. Rund XXX Zuhörer aus Politik, Hochschule, Forschung und Öffentlichkeit folgten in der Vertretung des Landes Nordrhein Westfalen beim Bund interessiert den Ausführungen der hochkarätigen jungen Sprecher. Ralf Krauter, Wissenschaftsjournalist beim Deutschlandfunk, moderierte die Veranstaltung.

Wissenschaftliche Karriere attraktiv gestalten

Hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind die Voraussetzung für exzellente Forschung und Wissenschaft. Eine erstklassige wissenschaftliche Ausbildung ist dabei ebenso wichtig wie gute Berufs- und Karriereperspektiven. JARA bietet jungen Forschenden aller Karrierestufen vielfältige Möglichkeiten für ihren Start in die berufliche Karriere. So zeigt ein eigener Studiengang im Bereich der Informationswissenschaften bereits die vielfältigen Möglichkeiten auf, die sich durch die Kooperation zwischen einer Großforschungseinrichtung und einer Universität bieten. Internationale Graduiertenkollegs in Zusammenarbeit mit JARA unterstützen Promovierende bei ihrer Arbeit und ermöglichen regelmäßigen wissenschaftlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Die JARA-Juniorprofessur hilft, in der Wissenschaft Fuß zu fassen.

Aber auch der Bund und das Land NRW fördern junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unterschiedlichen Programmen, um Deutschland als Standort attraktiv zu machen. Vor allem für junge Postdoktoranden sind planbare Karrierewege und Perspektiven wichtig, um sich für den Verbleib in der Wissenschaft zu entscheiden. Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen stellte daher in ihrer Ansprache die Wichtigkeit einer Verbesserung der Bedingungen und von noch attraktiveren Einstiegschancen in Wissenschaft und Lehre heraus. [ES/1] Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, stellte das Tenure-Track-Programm vor, das Bund und Länder im Juni 2016 verabschiedet haben. „Mit dem Programm wollen wir die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland gewinnen und ihnen frühzeitig Klarheit über ihre Karrierewege und Beschäftigungsmöglichkeiten in der Wissenschaft geben. Die Bundesregierung wird ab dem kommenden Jahr für das Tenure-Track-Programm eine Milliarde Euro bereitstellen, mit der 1.000 zusätzliche Tenure-Track-Professuren finanziert werden.“, hob Forschungsstaatssekretär Rachel hervor.

Exzellente Hirn- und Informationsforschung

Der Fokus des JARA-FORUMs lag neben den Karrierewegen junger JARA Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem auf deren Forschungstätigkeiten. Als Clinician Scientist arbeiten junge Ärztinnen und Ärzte sowohl klinisch an der Uniklinik RWTH Aachen, als auch forschend am Forschungszentrum Jülich. Innovationen in der Bildgebung oder die Verbesserung von neurowissenschaftlichen Studien sind nur zwei Beispiele für herausragende Forschungsaktivitäten des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Sektion JARA-BRAIN. Das übergeordnete Ziel ist dabei stets, das menschliche Gehirn besser zu verstehen und effektivere Diagnosen und Therapien für psychische und neurologische Erkrankungen zu finden.

Vermutlich kann dieser Teil ganz gestrichen werden, wenn Zitat von Svenja Schulze ergänzt ist.