Bundesministerium für Bildung und Forschung stärkt Forschung in Unternehmen
Datum: 17.11.2010
Aufgrund der unbestreitbaren Relevanz der Nanotechnologie für die aktuelle und zukünftige Forschung und deren Umsetzung in Produkte der Hochtechnologie hat die Bundesregierung einen erweiterten Aktionsrahmen vorgelegt, in dem Erforschung und Verbreitung der Nanotechnologie gebündelt sind. Die "Nano-Initiative - Aktionsplan 2010" schuf erstmals einen einheitlichen und ressortübergreifenden Aktionsrahmen. Den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kommt bei dieser zielgerichteten Umsetzung von (Forschungs-) Ergebnissen in industrielle Anwendungen und Produkte eine besondere Bedeutung zu.
Der Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, konnte gemeinsam mit Helmut Brandt, Bundestagsabgeordneter aus StädteRegion Aachen, den Bewilligungsbescheid über 1,5 Millionen Euro an die Firma Pallas Oberflächentechnik GmbH übergeben. Gemeinsam mit vier weiteren Unternehmen aus der Region sowie zwei Forschungsinstituten, darunter das Frauenhofer-Institut Aachen, will das Würselener Unternehmen mit Hilfe der Nanotechnologie weitere technische Fortschritte erreichen.
"Die BMBF - Fördermaßnahme `KMU-innovativ: Nanotechnologie (NanoChance)` ist Maßgeschneidert für Kleine und Mittlere Unternehmen wie Pallas. In der Nanotechnologie haben diese Unternehmen eine Schlüsselrolle für den Innovationsprozess. Häufig besetzen sie spezifische Nischen in der Wertschöpfungskette zwischen Grundlagenforschung, angewandter Forschung, Produkt- und Anwendungsentwicklung. Sie nehmen dabei die Funktion von Direktanbietern, Zulieferern oder Dienstleistern wahr, produzieren entweder einzelne Komponenten für Großunternehmen oder bieten maßgeschneiderte Systemlösungen an", so Staatssekretär Rachel.
"Die Aachener Region hat auch auf dem Gebiet der Nanotechnologie ein großes Innovationspotenzial. Diese Spitzenforschung gilt es weiter zu stärken. Dies wollen wir tun", freute sich MdB Brandt über die Mittelvergabe.

