Pipeline mitten auf dem Potsdamer Platz


Datum: 03.07.2009

Eine 9 Meter lange, 3 Meter hohe und 3 Meter breite Pipeline steht seit dem 3. Juli mitten auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Aufgestellt haben sie die forschenden Pharma-Unternehmen, um auf ihre Innovationsbilanz hinzuweisen. Das Objekt des vfa steht symbolisch für die Bedeutung der Pharmaforschung in Deutschland. In der Pipeline werden Forschungserfolge anschaulich und spielerisch vermittelt. An insgesamt neun Infotainment-Terminals können Besucher unter anderem einen Tumor oder eine Grippepandemie bekämpfen, einen individuellen Gesundheitscheck machen oder ihrer eigenen Zukunft dank einer Alterungssimulation ins Auge blicken.

Bei der Eröffnung erklärt Thomas Rachel, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung: "Forschung ist das Mittel gegen die Wirtschaftskrise! Nur so entstehen die Produkte und der Wohlstand von morgen. Als Bundesforschungsministerium haben wir gerade bei der Gesundheitsforschung unsere Mittel deutlich erhöht. In den nächsten Jahren werden hier rund 660 Millionen € investiert. Wir setzen darauf, dass auch die Unternehmen diese Herausforderung annehmen und ihre Forschungsanstrengungen weiter ausbauen. Deshalb freue ich mich besonders, heute "Die Pipeline der Gesundheit" des vfa einzuweihen."


Die vfa-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer fügt hinzu: "Die forschenden Pharma-Unternehmen investieren Rekordsummen in Forschung und Entwicklung! 2008 haben wir unser Engagement erneut ausgebaut. Die F&E-Aufwendungen stiegen um fast 7% Prozent auf 4,84 Milliarden Euro, das sind über 13 Millionen Euro pro Tag für die Arzneimittelforschung in Deutschland. Und was noch wichtiger ist: wir sind der Innovationsmotor in der Medizin, der bei Krankheiten wie Krebs, oder Rheuma neue Hoffnung bietet. Forschende Pharma-Unternehmen arbeiten an 442 neuen Arzneimitteltherapien, die bis 2013 zugelassen werden könnten. Dafür entwickeln sie neue Medikamente und erschließen neue Anwendungsgebiete für die vorhandenen. Mehr als 130 Krankheiten sollen so besser behandelbar werden. Vor allem Krebspatienten werden profitieren, denn fast ein Drittel aller neuen Behandlungen werden für sie entwickelt. Darauf sind wir stolz und das wollen wir den Menschen mit unserer Pipeline in Berlin zeigen!"