Zum heutigen Tag der Menschenrechte: EAK-Bundesvorsitzender fordert Freilassung von iranischem Pastor Behnam Irani

11.12.2012

Heute übernehme ich offiziell die politische Patenschaft für den im Iran inhaftierten Pastor Behnam Irani im Rahmen des Patenschaftsprogrammes der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM).

„Als Evangelischer Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) fordern wir zusammen mit der IGFM die sofortige Freilassung von Pastor Behnam Irani im Iran, der aufgrund seiner Konversion vom Islam zum Christentum derzeit in Haft sitzt und dort permanent physischer und psychischer Misshandlung und Folter ausgesetzt ist. Ihm werden ‚Propaganda wider das Regime‘ und ‚Verbreitung christlichen Glaubens‘ vorgeworfen. 

Das totalitäre Regime im Iran missachtet tagtäglich die universalen Menschenrechte. Zur wahren Religionsfreiheit gehört aber das Recht zur freien Wahl der Religionszugehörigkeit und auch zum Religionswechsel. Wir fordern den Iran auf, im Lande endlich alle religiösen Freiheitsrechte zu gewähren und die systematischen staatlich ausgeübten Verfolgungen von Christen und anderen religiösen Minderheiten sofort zu beenden.“

Diese Patenschaft für Behnam Irani ist die zweite des EAK-Bundesvorsitzenden, nachdem sein bisheriges Patenkind, die iranische Studentenaktivistin Mahdieh Golroo, am 19. Mai aus dem berüchtigten Foltergefängnis Evin (Teheran) frei gelassen wurde.

Auch diese Patenschaft ist zugleich wieder verbunden mit einer bundesweiten Aktion des EAK, bei der ab heute in allen Landes- und Kreisverbänden Unterschriften zur Freilassung von Pastor Behnam Irani gesammelt werden. Für weitere Informationen s. Unterschriftenliste im Anhang und auch unter www.igfm.de