Thomas Rachel MdB mit großer Mehrheit als EAK-Bundesvorsitzender wiedergewählt

16.05.2011

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gratulierte dem Dürener Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu seiner Wiederwahl als Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK).

Auf der 48. Bundestagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) ist der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel MdB am 13. Mai in Berlin mit großer Mehrheit erneut zum Bundesvorsitzenden des EAK gewählt worden. Die auf der Tagung ebenfalls anwesende Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB dankte Rachel für die gute Zusammenarbeit und gratulierte ihm zu dem beeindruckenden Wahlergebnis. Über 95 Prozent der Delegierten aller EAK-Landesverbände stimmten für Rachel und bescherten ihm damit eines der besten Wahlergebnisse seiner gesamten Amtszeit.

In seiner Rede vor den rund 400 anwesenden Delegierten und Gästen machte Thomas Rachel deutlich, dass sich christliche Verantwortung in der Politik nie mit Lippenbekenntnissen begnügen dürfe. Gerade angesichts der Ereignisse in Japan, die eine Zäsur darstellten, müsse eine verantwortliche und zukunftsfähige Umwelt-, Energie- und Klimapolitik von einem redlichen Bemühen um eine ganzheitliche und vorurteilsfreie Betrachtungsweise ausgehen. Das Angebot der Bundeskanzlerin an die Opposition, nun auch gemeinsam zu einem breiten politischen und gesellschaftlichen Konsens zu kommen, sei eine große Chance für unser Land. Es gehe jetzt um einen schnellstmöglichen Umstieg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien.

Rachel betonte ferner, dass die Menschen in derartigen Umbruchzeiten mehr denn je eine vom christlichen Menschenbild geprägte Orientierung benötigten. Die Union lebe dabei nicht von starren, ideologischen Positionen, sondern von aktiven Christenmenschen, die sich immer wieder neu ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen zu stellen bereit sind.

Außerdem verabschiedete der EAK-Bundesvorstand heute in Berlin eine Resolution, die sich dem hoch aktuellen Thema einer nachhaltigen Umwelt- und Klimapolitik widmet. Die Resolution, welche unter dem Thema „Unsere Schöpfungsverantwortung - Orientierungen für eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik“ steht, beschreibt die besonderen Herausforderungen einer nachhaltigen Umwelt- und Klimapolitik im
21. Jahrhundert und zieht auf der Basis des christlichen Menschenbildes ethische sowie politische Schlussfolgerungen. (s. Anhang)