Thomas Rachel MdB mit 95 Prozent als EAK-Bundesvorsitzender wiedergewählt

19.06.2007

Mit großer Mehrheit ist der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren und Parlamentarische Staatssekretär, Thomas Rachel als Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) auf der EAK-Bundestagung in Potsdam wiedergewählt worden. Rachel erhielt 95,18 Prozent der gültigen Stimmen.

In der Debatte auf der EAK-Bundestagung zum Thema „Integration” warb Thomas Rachel für eine gute Nachbarschaft zwischen christlichen und muslimischen Menschen in Deutschland. Erfolgreiche Integration sei die Grundlage für eine friedvolle und menschenwürdige Gesellschaft de Zukunft. Deshalb müsse man die Probleme klar und deutlich ansprechen, aber auch gemeinsam nach tragfähigen Lösungen suchen. „Zwei Extremen müssen wir entschlossen entgegen wirken, nämlich sowohl einer Tendenz zur Integrationsverweigerung als auch der Tendenz zu eigener religiöser Analphabetisierung und Wertebeliebigkeit”, betonte Rachel in seiner Rede vor über 300 Zuhörern.

In einem Festakt des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) wurde die „Ehrenmedaille des EAK zum Gedenken an Hermann Ehlers” an den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Bischof Dr. Wolfgang Huber verliehen. Der EAK-Bundesvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretär, Thomas Rachel MdB, ehrte Bischof Huber „für seine segensreiche theologische und bischöfliche Tätigkeit und seine vielfältigen Verdienste in evangelischer Verantwortung vor Gott und den Menschen”. Die Ehrenmedaille des EAK erinnert an das politische Lebenswerk des früheren Bundestagspräsidenten und ersten Bundesvorsitzenden des EAK.

In seiner Laudatio würdigte Thomas Rachel das Profil und die neue Tiefenschärfe, die der Protestantismus in Deutschland durch das Wirken von Bischof Huber erfahren hat. Rachel: „Die beeindruckende öffentliche Präsenz und die theologisch profunden Beiträge von Bischof Huber zu den bedrängenden gesellschaftspolitischen Themenbereichen sind zu einer entscheidenden Stimme und unverzichtbaren Quelle der Orientierung für viele Menschen in unserem Lande geworden.” Bischof Huber scheue weder in ökumenischen Gesprächen noch im interreligiösen Dialog klare und deutliche Worte.