Politisches Patenkind aus iranischem Gefängnis entlassen

16.07.2012

Thomas Rachel, der auch Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) ist, zeigte sich erleichtert: „Ich freue mich sehr, dass Mahdieh Golroo wieder auf freiem Fuß ist“. Über die Freilassung hatte ihn die deutsche Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte informiert. „In einem Land wie dem Iran, in dem die universalen Menschenrechte systematisch und seit Jahrzehnten mit Füßen getreten werden, hat sich Mahdieh Golroo mutig und aufopferungsbereit für Bürgerrechte und Demokratie eingesetzt“, erläutert Thomas Rachel. Die Studentenaktivistin war aufgrund ihrer Regimekritik immer wieder in die Fänge der Justiz geraten und im Dezember letzten Jahres verhaftet worden.

Die IGFM hatte dem CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel offiziell für sein Engagement in der Frage der Menschenrechte und die Übernahme der politischen Patenschaft für Mahdieh Golroo gedankt.

Neben der nuklearen Bedrohung will der Dürener Christdemokrat die Aufmerksamkeit auch auf die Entrechteten, Oppositionellen, Dissidenten und religiöse Minderheiten im Iran richten. „Die gnadenlose Verfolgung der Demokratie- und Menschenrechtsbewegung sowie die Missachtung der elementaren Religionsfreiheitsrechte im Iran, wie jüngst am Beispiel des Todesurteils gegen Pastor Nadarkhani deutlich wurde, dürfen nicht aus dem Fokus der Weltöffentlichkeit treten“, so Thomas Rachel. „Unser politischer Einsatz für die grundlegenden Menschenrechte überall auf der Welt darf nicht ruhen, denn er ergibt sich aus unserem christlichen Menschenbild heraus, dem wir uns als Union verpflichtet fühlen“.