„Mittelstand ist das Herz der Wirtschaft”

23.06.2017

Rund 130 Gäste aus Industrie und Handwerk verfolgten in der voll besetzten „Alten Molkerei“ in Düren aufmerksam die Rede vom CDU-Wirtschaftsexperten Dr. Michael Fuchs MdB. Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten des Kreises Düren, Thomas Rachel, lud die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Austausch über die „Herausforderungen der zukünftigen Wirtschaftspolitik zur Stärkung des Mittelstandes“ ein.

In seiner Begrüßungsansprache beschrieb der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung, Thomas Rachel, die Wirtschaftsstruktur seines Wahlkreises: „Unsere Region ist geprägt von mittelständischen und familiengeführten Unternehmen und hochqualifiziertem Handwerk.“

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Michael Fuchs, thematisierte die internationalen Rahmenbedingungen. „Wir haben zwar als Exportnation in der Vergangenheit von niedrigen Zinsen und dem schwachen Euro-Kurs profitiert, aber müssen auch damit rechnen, dass sich alles ganz schnell ändern kann.“ Damit die deutsche Wirtschaft dauerhaft wettbewerbsfähig bleibe, müsse man sich um die Digitalisierung kümmern. Der ehemalige Unternehmer fordert eine zügige Anbindung von Unternehmen an Hochleistungsnetze.

CDU-Wirtschaftsexperte Michael Fuchs lobte die Kohle als verlässlichen und bezahlbaren Teil der Energieversorgung. Die Energiekosten müssten bedacht werden, sonst drohe die massive Verlagerung von Jobs ins Ausland. Es könne nicht sein, dass Bäcker wegen der steigenden Energiekosten nicht mehr ihre Brötchen vor Ort backen können, sondern Backrohlinge im Ausland beziehen müssen, mahnte Michael Fuchs MdB an.

Als eine Säule des deutschen Mittelstandes bezeichnete Christdemokrat Thomas Rachel MdB die duale Berufsausbildung. Sie ermögliche attraktive Karrierewege: „Immerhin hat fast jeder dritte deutsche Firmenchef eine Berufsausbildung. In den USA wäre das undenkbar.“ Dort seien Führungskräfte in der Regel Akademiker. Deshalb habe die CDU-geführte Bundesregierung in der EU durchgesetzt, dass die duale Berufsausbildung und der Meister erhalten bleiben können, berichtet Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB.