Mauerbaugedenken ist Aufruf zu Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit

14.06.2011

Anlässlich des 50. Jahrestages des Berliner Mauerbaus erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) Thomas Rachel MdB:

„Die Berliner Mauer ist ein mahnendes geschichtliches Symbol für die schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die im Namen des Sozialismus im letzten Jahrhundert auf millionenfache Weise verübt worden sind. Der 50. Jahrestag des Baus dieses Schandmales ruft uns dazu auf, uns auch heutzutage immer wieder aktiv für die Errungenschaften von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit und gegen jede Art von Totalitarismus einzusetzen.

Bereits vor 50 Jahren stimmten die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Füßen gegen das sozialistische Unrechtsregime in Ostdeutschland ab, indem Sie zu Abertausenden über die Grenze nach West-Berlin flohen. Die DDR-Führung offenbarte daraufhin einmal mehr ihr menschenverachtendes Gesicht, indem es in der Nacht vom 12. zum 13. August eine Mauer errichtete, die nicht nur die beiden Berliner Stadthälften vollständig voneinander trennte, sondern auch die Teilung Deutschlands für fast drei Jahrzehnte besiegelte. Stacheldrahtzäune, Todesschüsse und fortwährende Verletzungen der elementaren Menschen- und Freiheitsrechte gehörten von da an noch 28 Jahre lang zum traurigen Alltag in der ehemaligen DDR.

Die Erinnerung an dieses Unrecht muss uns als wichtige Lehre aus der deutschen Geschichte immer im Bewusstsein bleiben. Vor allem aber auch den unzähligen Mauertoten und Gewaltopfern sowie deren Angehörigen gilt unser Mitgefühl und unser bleibendes Angedenken.“