Gegen die Missachtung der Religionsfreiheit und Menschenrechte auf der Arabischen Halbinsel

21.05.2014

Meine Erklärung anlässlich des diesjährigen Tages der bedrängten und verfolgten Christen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Sonntag „Reminiscere“:


„Am kommenden Sonntag „Reminiscere“ werden wir in unseren Gottesdiensten ganz besonders der bedrängten und verfolgten Menschen auf der Arabischen Halbinsel gedenken. Unsere christlichen Glaubensgeschwister, aber auch alle andere religiösen Minderheiten leben dort unter zum Teil extremen und für uns im sicheren Westen schier unvorstellbaren Bedingungen: Fehlende Religionsausübung Andersgläubiger, Verbot von Kreuzen und Bibeln, Verbot jeglichen Religionswechsels vom Islam unter Androhung der Todesstrafe, flächendeckende Diskriminierung sowie die völlige Missachtung der universalen Menschen- und Freiheitsrechte kennzeichnen die Situation in der Ursprungsregion des Islam.

Die Passionszeit lädt wieder neu dazu ein, uns nicht nur an den Sonntagen, sondern auch den übrigen Tagen der Woche politisch und gesellschaftlich für die universalen Menschenrechte überall in der Welt einzusetzen. Muslime genießen in unserem christlich geprägten Land aus gutem Grund gleichberechtigt alle religiösen Freiheitsrechte. Der Schrei der bedrückten und diskriminierten Kirchen im Orient ist im Gegensatz dazu eine deutliche Mahnung auch an alle in Freiheit lebenden Muslime, zusammen mit uns aktiv für die Menschenrechte von Andersgläubigen in ihren Herkunftsländern und gegen jeden religiösen Fanatismus und Extremismus zu streiten“.