EU-Kommission offenbart Entfremdung von den christlich-abendländischen Wurzeln

17.01.2011

Meine Erklärung zum jetzt bekannt gewordenen Fall eines von der Kommission der Europäischen Union (EU) herausgegebenen Jugendkalenders, in dem die Angaben über die christlichen Feiertage fehlen:


„Es ist absolut unverständlich und zutiefst befremdlich, wie die EU-Kommission europaweit einen Jugendkalender publizieren konnte, in dem zwar die zahlreichen Feiertage anderer Religionen aufgeführt werden, ausgerechnet die christlichen aber völlig fehlen.

Denn gerade die christlichen Feste und Zeiten sind es, die unser gemeinsames kulturelles Selbstverständnis in Europa prägen und bis heute den Rhythmus unseres bürgerlichen Kalenderjahres mitbestimmen.

Dieser Vorfall offenbart eine weitere, erschreckende Entfremdung einer führenden europäischen Arbeitsebene von den eigenen christlich-abendländischen Wurzeln und eine unverantwortliche Ignoranz gegenüber der eigenen Kulturgeschichte sowie den identitätsstiftenden Wertetraditionen Europas.

Nur ein Europa, das sein eigenes religiöses und kulturelles Erbe achtet und bewahrt, und das gerade auch seine christlichen Quellen nicht verleugnet, kann eine Zukunft haben.“