Deutschland übernimmt Verantwortung für irakische Christen

14.01.2009

Erklärung anlässlich der baldigen Aufnahme der ersten Flüchtlinge aus dem Irak in Deutschland:

„Die unmittelbar bevorstehende Aufnahme von irakischen Flüchtlingen in der Bundesrepublik Deutschland ist ein wichtiger Schritt zur Linderung des Flüchtlingselends im Nahen Osten. Die Verfolgung religiös Andersgläubiger darf nicht toleriert werden. Die bevorzugte Berücksichtigung von Christen und anderen religiösen Minderheiten ist dabei ausdrücklich zu begrüßen: Nun wird endlich auch denjenigen geholfen werden, die wegen ihres Glaubens zu den am schwersten Verfolgten und Traumatisierten gehören.

Der EAK hat sich an der Seite von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble seit April des vergangenen Jahres konsequent für die Aufnahme vor allem der Christen und der anderweitig religiös Verfolgten eingesetzt. Dieser Einsatz hat sich nun für viele Tausende von Irakern gelohnt, die jetzt, nach existentieller Bedrohung, einem Leben in Sicherheit entgegensehen können.

Die Freiheit der Religionsausübung ist und bleibt ein zentrales Menschenrecht, für dessen Verwirklichung die Weltgemeinschaft eintreten muss.“