Jülicher Kitas und Schulen vorbildlich beim Klimaschutz
Datum: 04.01.2012
Mit 132.000 Euro fördert die Bundesregierung Klimaschutzprojekte mehrerer Jülicher Kitas und Schulen. Dies teilt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren Thomas Rachel (CDU) mit. Die „fifty-fifty“ Projekte werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert.
Ziel dieses Vorhabens ist es, Schulen und Kitas durch Rückvergütung dazu zu bewegen, Energie einzusparen und somit die Umwelt zu schonen, erläutert der Christdemokrat. An den teilnehmenden sieben Kindertageseinrichtungen und acht Schulen in Jülich werden zu Beginn des Projektes die Energieverbrauchswerte der Schulklassen/ Kitagruppen gemessen. Diese Messungen gelten dann als Referenz für die geleisteten Einsparungen. Vermindern die Kinder und Jugendlichen sowie Erzieher und Lehrer die CO2-Emissionen, werden die finanziellen Einsparungen jeweils zur Hälfte (fifty/fifty) zwischen der Kita bzw. Schule und dem Träger aufgeteilt. Das heißt, je sparsamer die Teilnehmer sind, desto größer ist auch ihre Belohnung.
"Es ist gut und richtig, wenn Kinder sich bereits früh mit Klimaschutz auseinandersetzen und lernen, wie man in der Kita und Schule Energie sparen kann. Das schafft ein größeres Umweltbewusstsein“, so Thomas Rachel, der auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung ist.
Begleitend zu dem Projekt finden die Themen Energie und Klima durch Projekttage und Arbeitsgruppen verstärkt Einzug in den Unterricht. Start für das „fifty-fifty“ Programm ist März 2012.

