Thomas Rachel MdB: „Bildungsprämie ermöglicht Aufstieg”

Der parlametarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (2.v.r.) präsentierte mit dem Landtagsabgeordneten Bernd Krückel (r.), Schuldezernent Helmut Preuß und Franz Josef Dahlmanns von der VHS die Möglichkeiten der Bidlungsprämie.
Datum: 14.03.2011
„Bildung ermöglicht Aufstieg. Mit der Bildungsprämie werden Arbeitnehmer unterstützt, die sich weiterbilden möchten.“ Dies betonte der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und Bundestagsabgeordnete, Thomas Rachel (CDU), als er sich gemeinsam mit dem Heinsberger Landtagsabgeordneten, Bernd Krückel (CDU), bei der Volkshochschule über die Situation der Weiterbildung im Kreis Heinsberg informierte.
„Die Bildungsprämie stößt auf breites Interesse. Das Instrument wird angenommen“, freute sich Thomas Rachel, der als Bundestagsabgeordneter den Kreis Heinsberg betreut.
Die von der Bundesregierung eingeführte Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.
Arbeitnehmer mit niedrigen oder mittleren Einkommen, die zur beruflich orientierten Weiterbildung bereit sind, sollen eine Unterstützung erhalten, erläuterte Christdemokrat Rachel die Zielsetzung. So könnten Erwerbstätige (auch Selbstständige), deren zu versteuerndes Jahreseinkommen nicht über 25.600 Euro liegt (oder nicht über 51.200 Euro bei Eheleuten), einen Prämiengutschein erhalten.
Auch für Berufsrückkehrer oder Mütter und Väter in Elternzeit ist die Prämie gedacht. Mit ihr werden 50 Prozent der Weiterbildungskosten getragen; maximal 500 Euro. Während im ersten Programmjahr 2009 bundesweit rund 7.000 Bildungsprämien ausgezahlt worden sind, stieg die Zahl bis Februar 2011 auf 91.000, freuten sich Thomas Rachel MdB und Bernd Krückel MdL.
Erfreulich ist die Entwicklung auch im Kreis Heinsberg: 60 Prämien gab es 2009, 257 im Jahr 2010 sowie je 63 im Januar und Februar 2011. Volkshochschulleiter Franz Josef Dahlmanns lobte das Verfahren als „super-unbürokratisch“. Interessenten müssten lediglich ihren Ausweis und ihren Einkommensteuerbescheid aus dem letzten oder vorletzten Jahr (oder ersatzweise eine aktuelle Gehaltsbescheinigung) zur Beratung mitbringen. Mit dem Prämiengutschein könnte dann die Anmeldung ganz einfach beim ausgesuchten Weiterbildungsträger erfolgen.
Bernd Krückel MdL: „Ich freue mich, dass 90 Prozent der Prämienempfänger in kleinen und mittleren Unternehmen arbeiten. Drei Viertel der Beratenen sind Frauen, rund 35 Prozent sind Teilzeitbeschäftigte. Insgesamt 15 Prozent der Bildungsprämienempfänger haben einen Migrationshintergrund.“
Weitere Informationen zur Bildungsprämie erhält man bei Frau Sigrid Görtz im Heinsberger Kreishaus unter 02452/134314 und per E-Mail an sigrid.goertz@kreis-heinsberg.de.
