Staatssekretär Thomas Rachel MdB fordert Wegberger Realschüler zu Mitarbeit in Schülervertretung auf

Bei sonnigem Wetter versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein Realschule aus Wegberg um den CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel MdB (Bildmitte) mit dem Bundeskanzleramt im Hintergrund.
Datum: 10.05.2011
Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU), der seit drei Monaten auch den Kreis Heinsberg betreut, empfing im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der Wegberger Edith-Stein Realschule. Unter der Leitung von Mathilde Kramer war die Klasse fünf Tage lang zu Besuch in der Hauptstadt.
Thomas Rachel, der auch Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist, berichtete über seine Arbeit und Aufgaben als Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär der Bundesregierung. Aus aktuellem Anlass ergab sich eine Diskussion über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland. „Wie hoch ist das Risiko einer Stromdeckungslücke, wenn man frühzeitig auf Atomenergie verzichten würde?“, war die Frage eines interessierten Schülers.
„Energie ist eine Ware, die innerhalb des europäischen Binnenmarktes gehandelt wird“, betonte der Christdemokrat. „Wir liefern beispielsweise Braunkohle-Strom in die Niederlande und beziehen wiederum Strom aus Frankreich und Tschechien. Das ist ein marktwirtschaftlicher Prozess“, erläuterte er weiter. Sowohl der Kreis Düren als auch der Kreis Heinsberg seien als wichtige Braunkohlestandorte in Nordrhein-Westfalen stark von der derzeit diskutierten Energiewende betroffen.
Ein weitere Sorge der Schülergruppe war die Zersplitterung der Schullandschaft in Deutschland. Der Bildungs- und Forschungs-staatssekretär konnte die Kritik gut nachvollziehen und sprach sich seinerseits für einen ‚Schulfrieden‘ in Deutschland aus.
Zum Abschluss der Diskussionsrunde forderte Thomas Rachel die Schülerinnen und Schüler auf, sich in der Schülervertretung ihrer Schule einzubringen, wenn sie ihre Interessen wie beispielsweise eine veränderte Pausenzeit in der Schule durchsetzen möchten. „Es ist entscheidend, dass man nicht nur Kritik übt, sondern sich mit Verbesserungsvorschlägen Gehör verschafft. Die Schülervertretung ist dafür das beste Sprachrohr“, so der Bundestagsabgeordnete, der sich selber damals als Klassensprecher und Schülervertreter im Sinne der Schüler für an der eigenen Schule eingesetzt hatte.
