„Stromkunden entlasten”
Datum: 05.03.2010
Thomas Rachel MdB zur Anpassung der Solarsubventionen
Die Bundesregierung hat mit der Änderung der Vergütungsregelungen für die Photovoltaik einen fairen Ausgleich zwischen der Umwelt, den Interessen der Hersteller und Betreiber von Solaranlagen sowie den Interessen der Stromkunden geschaffen, hat der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU), betont.
„Der dynamische Ausbau der Photovoltaik in Deutschland ist sehr erfreulich. Jedoch hat der Verfall der Marktpreise für Solarmodule um bis zu 40 Prozent bei den gegenwärtig gültigen Vergütungssätzen zu einer Überförderung und zu wirtschaftlichen Fehlanreizen geführt“, so Thomas Rachel, der auch Parlamentarischer Staatssekretär der Bundesregierung ist.
Durch die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz könne eine sehr gute Rendite von bis zu sieben Prozent erzielt werden. Mit kaum einer anderen Geldanlage sei eine solche Rendite zu erzielen und das über viele Jahre abgesichert, bemerkt der Christdemokrat. Die deutschen Haushalte zahlten per EEG-Umlage allein im Jahr 2009 knapp drei Milliarden Euro für den Solarstrom. Die künftige Vergütung für Solarstrom werde an die aktuelle Marktentwicklung angepasst. Für Dachanlagen sinkt die Vergütung zusätzlich einmalig um 16 Prozent und bei Freiflächenanlagen einmalig um 15 Prozent. Die Regelung tritt erst zum 1. Juli in Kraft, womit eine längere Übergangsfrist geschaffen wird. Mit der Neuregelung werden die Stromkunden entlastet.
Thomas Rachel verweist darauf, dass der Eigenverbrauch vom Strom aus Photovoltaikanlagen künftig stärker gefördert wird. So erhalten Privathaushalte, die ihren Solarstrom selbst verbrauchen, künftig acht statt drei Cent pro Kilowattstunde.
Von der stärkeren Förderung des Eigenverbrauchs profitiere zudem das mittelständige Gewerbe, denn die Regelung werde auf Anlagen bis zu einer Größe von 800 Kilowattstunden ausgedehnt.
Insgesamt werde so ein ausgewogenes Verhältnis zwischen einem nachhaltigen Ausbau der Photovoltaik auf der einen Seite und einem Abbau der Überförderung auf der anderen Seite erreicht, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete.
