Gemeinsame Forschung zwischen Indien und Deutschland


Die Staatssekretäre Thomas Rachel und Ramasami unterzeichneten eine verstärkte Kooperation zwischen Deutschland und Indien.

Datum: 31.03.2010

Staatssekretär Rachel unterzeichnete Kooperation

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel (CDU), hat in Neu Delhi die offiziellen Regierungsgespräche zur deutsch-indischen Wissenschaft und Technologiezusammenarbeit (WTZ) geführt. Mit in seiner Delegation waren auch Dr. Heike Schneider und Dr. Günther Lincks vom Forschungszentrum Jülich (FZJ).

Die Zusammenarbeit des FZJ mit indischen Forschungspartnern hatte eine neue Dynamik bekommen, als Thomas Rachel seinen Kollegen, Forschungsstaatssekretär Ramasami, vor 2 Jahren zu Regierungsgesprächen nach Jülich eingeladen hatte. Regelmäßig kommen indische Gastwissenschaftler für mehrmonatige Aufenthalte nach Jülich. Indische Wissenschaftler arbeiten seit Jahren mit fester Anstellung im FZJ.

Die Fortsetzung der Kooperation konnte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel, nun mit seinem indischen Staatssekretärkollegen Ramasami vereinbaren. In Neu Delhi soll ein gemeinsames „Indo-German Science and Technology Centre“ eingerichtet werden. Deutschland und Indien werden dann zusammen mit der jeweiligen Industrie gemeinsame Forschungsprojekte finanzieren. Das FZJ hat bereits einen ersten Antrag eingereicht. Dr. Günther Lincks berichtete in der WTZ Sitzung über geplante Aktivitäten der Helmholtz-Gemeinschaft und des FZJ im Bereich der Bioökonomie.

Dr. Heike Schneider präsentierte das FZJ im Bereich der Optimierung von Pflanzenleistungen. Stresstolerante Kulturpflanzen sind ein wichtiges Wissenschaftsgebiet.

„Indien ist die größte Demokratie der Welt und ein höchst dynamisches Land“, begründet Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel die verstärkte Kooperation. „Wir benötigen einen qualifizierten Nachwuchs, der mehr über Indien weiß. Deshalb fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auch Aufenthalte von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern in Indien“, erläuterte der Christdemokrat. Ein besonders guter Gastgeber für indische Nachwuchskräfte sei auch die Fachhochschule Aachen. „Die Forschungswelt wächst näher zusammen. Jülich ist ein wichtiger Teil davon“, betonte Thomas Rachel.